Gesundheitsleistungen

KörperDas Ziel des Orthopädischen Kollegiums Porta Westfalica ist es, Ihre Gesundheit lange zu bewahren. Deshalb bieten wir neben den klassischen Kassenleistungen zusätzlich eine Vielzahl von individuellen Gesundheitsleistungen im Selbstzahlerbereich an.

Die Schulmedizin konzentriert sich häufig auf organische Fehlfunktionen und Beschwerden des Körpers. Im Sinne der ganzheitlichen Medizin sollte aber auch bei jeder Erkrankung hinter der körperlichen Ebene ebenso die Empfindungs- und Sinnesebene sowie die Geistes- und die seelische Ebene berücksichtigt werden.

Alternative Heilmethoden im Sinne einer ganzheitlichen Medizin sind deshalb oftmals eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Schulmedizin.

Bei der sogenannten Neuraltherapie wird dem Patienten ein Lokalanästhetikum injiziert. Dieses soll das vegetative Nervensystem beeinflussen und somit Störfelder im Körper beseitigen.

Die Neuraltherapie versteht sich dabei vor allem als Zusatztherapie im Sinne einer diagnostisch-therapeutischen Lokalanästhesie.

Nur einen kleinen Teil der Bewegungen unseres Körpers wie z.B. die der Muskeln, Sehnen und Gelenke führen wir bewusst aus. Die meisten Abläufe und Bewegungen in unserem Körper laufen selbstständig ab. Dinge wie Atmen, Herzschlag und das Zirkulieren des Blutes funktionieren automatisch, ohne dass wir es bewusst steuern müssen.

Die Prozesse in unserem Körper sind genau aufeinander abgestimmt. Diese lebensnotwendige Harmonie und Mobilität zu erhalten oder wiederherzustellen ist das Ziel der Osteopathie. Sind die Bewegungen eingeschränkt, kommt es zu Blockaden, Funktionsstörungen und im schlimmsten Fall zum Ausbruch einer Krankheit.

Hier versucht die Osteopathie zu helfen, nicht mit Medikamenten und Hilfsmitteln, sondern allein mit einer auf die Anatomie, Physiologie und Biochemie aufbauenden Behandlungsmethode.

Ein Osteopath arbeitet nur mit seinen Händen. Er erspürt Strömungen, Bewegungen und Spannungen im Körper, löst eventuelle Blockaden und aktiviert so die Selbstheilungskräfte.

Allgemein gilt: Jedes lebende Gewebe kann osteopathisch behandelt werden, egal wie lange diese Störung im Körper schon vorhanden ist.

Zu den Anwendungsgebieten gehören unter anderem:

  • Verspannungen und Verletzungen des Skeletts
  • Verspannungen und Verletzungen der Muskeln und Bänder
  • Bandscheibenvorfälle
  • Rückenschmerzen
  • Folgen von Unfallverletzungen
  • Kiefergelenksprobleme
  • Tinnitus
  • Verdauungsprobleme
  • Inkontinenz
  • Prämenstruelle Beschwerden
  • Begleittherapie bei psychischen Erkrankungen

Einige Beschwerden können schon nach ein oder zwei Sitzungen behoben werden, besonders chronische Erkrankungen können auch sechs Sitzungen oder mehr in Anspruch nehmen.

Heilende Schallwellen

Physikalisch gesehen sind Stoßwellen akustische Wellen. Im Bereich der orthopädischen Erkrankungen werden diese eingesetzt, indem das erkrankte Gewebe durch die Stoßwellen gereizt wird. Durch die Reizung des erkrankten Gewebes werden Zellstoffwechsel und Durchblutung im Gewebe gefördert. Auf diese Art und Weise sollen Schmerzen verringert und Heilungsprozesse begünstigt werden.

In den vergangenen Jahren hat sich die ESWT (Extrakorporale Stoßwellentherapie) in der Orthopädie mehr und mehr etabliert, je nach Krankheitsbild zeigen sich hier überwiegend gute bis sehr gute Ergebnisse.

Angewendet wird die ESWT bei folgenden Erkrankungen:

  • Tennisellenbogen
  • Golferellenbogen
  • Kalkschulter
  • Fersensporn
  • Langsam heilende Knochenbrüche
  • Verdickung und Entzündung der Achillessehne (Achillodynie)
  • Überlastung des Ansatzes der Kniescheibensehne (Patellaspitzensyndrom)
  • „Tennisellenbogen der Hüfte“ (Insertionstendinosis trochanterica)
  • Frühformen aseptischer Knochennekrosen

Sanfte Heilung durch Lasertherapie

Laser, das steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Bei einer Lasertherapie werden die Wirkungen von gebündeltem Licht für die Therapie eingesetzt. Da die in der Laserbehandlung verwendete Reizstärke für Menschen nicht wahrnehmbar ist, ist dieses Verfahren besonders schonend.

Die Laserbehandlung gehört dabei zu den sogenannten Regulationstherapien und die Laserbestrahlung aktiviert die Stoffwechselvorgänge in den Zellen. Die Laserbehandlung wirkt durch das Stimulieren bestimmter Punkte, die einem lokalen Reiz durch den Laser ausgesetzt werden.

Angewendet wird die Lasertherapie bei unterschiedlichen Beschwerden und Erkrankungen und erzielt besonders im Bereich der entzündlichen Erkrankungen gute Erfolge.

Anwendungsgebiete sind:

  • Nervenentzündungen
  • Kopfschmerzen
  • Rheuma
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Muskelfaserriss
  • Verspannungen der Muskulatur
  • Arthrose
  • Rückenbeschwerden
  • Verstauchungen und Zerrungen
  • Sehnenscheidenentzündungen

Galileo ist ein hochmodernes Vibrations-Schwungtraining, das eigentlich für Astronauten entwickelt wurde. Für das Training stehen Sie ca. 15 Minuten auf einer Scheibe, die schnell vibriert. Im Unterschied zu herkömmlichen Geräten arbeitet Galileo mit einer speziellen Schwingungstechnik im Frequenzbereich von 25-27 Hertz. Diese besondere Schwingung ermöglicht ein äußerst effektives Training.

Mit Galileo werden Muskelkraft, Muskelleistung und das Gleichgewicht trainiert. Außerdem erhöht sich gleichzeitig die Knochendichte. Angewendet wird das Training mit Galileo vor allem bei:

  • Osteoporose
  • Rückenproblemen
  • Durchblutungsstörungen der Beine
  • Muskelschwund
  • Balance- und Gleichgewichtsstörungen
  • Altersbedingten Gehstörungen
  • Leistungssteigerung im Sport
  • Kraft- und Leistungsverlust z.B. nach Unfällen oder Verletzungen
  • Inkontinenz

Bereits ein Training zweimal pro Woche kann nachhaltige Ergebnisse erzielen.

Arthrose gehört zu den sogenannten „degenerativen Erkrankungen“. Das heißt, es handelt sich dabei um einen Verschleiß von einzelnen oder mehreren Gelenken.

In der Regel beginnt eine Arthrose mit einer Schädigung des Gelenkknorpels. Das hat zur Folge, dass die Gelenkenden bei jeder Bewegung aneinander reiben, was mit großen Schmerzen und weiterem Verschleiß bis hin zum vollständigen Verlust des Knorpels einhergeht. Heilbar ist Arthrose nicht, man kann aber die Auswirkungen der Krankheit lindern und ihren Fortgang verlangsamen. Eine möglichst frühzeitige Behandlung ist deshalb von enormer Wichtigkeit.

Das Ziel einer Arthrosebehandlung ist es, das Gleiten der Gelenkflächen so weit wie möglich wiederherzustellen. Hierfür werden Medikamente eingesetzt, die entzündungshemmend wirken, die Schmierschicht im Gelenk aufbauen und somit zu einer Knorpelerholung beitragen.

So eine Behandlung kann z.B. mit Hyaluronsäure  oder Aktivierten Conditionieretem Plasma (ACP) durchgeführt werden. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die der Gelenkflüssigkeit ihre gute Gleitfähigkeit verleiht. Diese Gelenkschmiere wird bei einer Arthrose verunreinigt und verbraucht. Hyaluronsäure kann im Labor künstlich nachempfunden werden und dann ins Gelenk injiziert werden. So erreicht man eine neue „Schmierung“ des Gelenks. ACP wirkt durch die Wachstumsfaktoren der hochkonzentrierten Thrombozyten langfristig Entzündungslindernd und Regenerativ. Auch die Kombination von Hyaluronsäure und ACP ist möglich.

Der Erfolg einer Behandlung macht sich schon nach etwa zwei Wochen bemerkbar und hält etwa 6 bis 18 Monate an.

Die Akupunktur ist eine 4.000 Jahre alte Therapieform aus der chinesischen Medizin. Akupunktur arbeitet ganzheitlich und funktionell und fördert auf diese Weise die Selbstheilungskraft des Körpers.

Das Prinzip dieser traditionellen chinesischen Therapieform beruht auf Yin und Yan. Zwischen diesen beiden Gegenpolen fließt die Körperenergie, das sogenannte Chi, auf Meridianen durch den Körper. Wenn das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen durcheinandergerät, kann die Körperenergie nicht mehr ungehindert durch den Körper fließen.
Krankheiten und Schmerzen sind oftmals die Folge.

Mit der Akupunktur können nun bestimmte Hauptpunkte in den Meridianen stimuliert und gereizt werden, damit das Gleichgewicht wiederhergestellt und die Störungen im Energiefluss aufgelöst werden.

Folgende Symptome können mit Akupunktur behandelt werden:

  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Jegliche Art von Rückenschmerzen
  • Ischialgie
  • Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Wirbelsäulenschmerzen, Arthroseschmerzen bei Schulter- Hüft- und Knieerkrankungen, Sprunggelenksbeschwerden)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Akute und chronische Kopfschmerzen, Migräne
  • Allergien
  • Schlafstörungen und Erschöpfungszustände
  • Tennis- und Golferellenbogen

Das Setzen der Nadeln bei der Akupunktur …

… erfolgt praktisch schmerzfrei. Bei besonders empfindsamen Patienten oder Kindern arbeiten wir allerdings auch mit einem speziellen Softlaser.

Bei akuten Erkrankungen können schon 6-10 Sitzungen zu einer erheblichen Verbesserung führen, bei chronischen Beschwerden sind meistens 10-15 Sitzungen erforderlich.